Geldgeschenk in schick

Vor etwas über einem Jahr waren wir zur Hochzeit von guten Freunden eingeladen und Geldgeschenke wurden sehr begrüßt. Das übliche Problem bei Geldgeschenken ist allerdings irgendwie immer das gleiche: wie verpackt man die Scheine trotzdem ansprechend?
Ideen und Möglichkeiten gibt es da ja im Prinzip viele, aber den klassischen Umschlag fanden wir doof, in eine Karte integrieren auch irgendwie langweilig und die Faltideen mit Brautkleid und Co haben uns auch alle nicht so recht überzeugt.

Wie so oft hab ich dann mal wieder das Internet durchforstet und siehe da, es gab noch eine andere Möglichkeit. Und zwar eine richtig schicke, wie ich finde.
Geldrosen!

Meine sind leider nur aus vier Scheinen entstanden und waren daher nicht ganz so voluminös wie ich sie gern gehabt hätte. Je mehr und je größere Scheine man verwendet, desto größer werden die Rosen an sich natürlich auch – meine waren also auch zusätzlich durch die verwendeten Fünf-Euro-Scheine relativ klein. Vor allem, wenn man sie mit denen in der Anleitung vergleicht.

Die Umsetzung ist etwas knifflig und erfordert schon ein wenig Fingerspitzengefühl, sonst reißen einem die Scheine sehr schnell ein, sobald man sie auf den Draht bringt. Jeder Schein ergibt zwei Blütenblätter und bekommt einen eigenen Draht. Diese werden dann zum Schluss mit Floristenband zusammengebunden und ergeben so den fertigen Strauss.
In meinem Fall hatten wir fünf Rosen aus je vier Scheinen und weil sie eben recht klein waren und so ohne Deko zusammengebunden nichts hergemacht hätten, haben wir sie nicht nur mit Kunstblättern versehen sondern schließlich auch noch mit weiterer Deko in einen großen Strauss verwandelt.

Die Blätter sind von Plastikrosen aus dem Ein-Euro-Shop stibitzt und das Dekogras haben wir ebenfalls dort gefunden. Zusammen mit dem gefalteten Bund aus Geschenkpapier ist der Strauss schließlich doch noch schön groß geworden und die Blicke waren auch nicht schlecht, als wir ihn überreicht haben. Es dauerte einen guten Moment, bis ihnen klar war, dass die Rosen tatsächlich aus Geldscheinen bestehen ;)
Leider haben die Rosen nicht wirklich lange überlebt, da das Geld quasi direkt zur Finanzierung der Hochzeit verbraucht wurde – ich hatte gehofft, dass zumindest eine als Reserve und Deko endet, aber nun gut.

Dafür durfte ich nun wieder eine Geldrose machen, diesmal für die Hochzeit meines kleinen Cousins. In diesem Fall brauchten wir tatsächlich nur eine, denn sie diente lediglich als Blickfang in einer Explosionsbox. Die zeig ich euch aber erst beim nächsten Mal, die Box hat nämlich einen eigenen Eintrag verdient ;)

Grüße
die schattenhexe

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.