Filzhütchen – mit Armband…

Mein heutiges Werk: Filzhütchen.

Wie fast immer habe ich die Idee dafür schon vor längerer Zeit entdeckt, aber es hakte an der Umsetzung. Am Filz um genau zu sein. Ohne Filz – keine Filzhütchen. Logisch.
Mein Lieblingsbastelladen hatte dann aber doch schließlich welchen und den habe ich beim letzten Besuch gleich mal mitgenommen. Dann fehlte die Zeit, aber heute endlich sind sie umgesetzt worden: meine neuen Armbandständer.

Dicker Filz, Borte mit der Nähmaschine gestickt und die einfache, aber grandiose Anleitung stammt von hier.

Wie findet ihrs?

Armbandhuetchen

Armbandhuetchen2

Grüße
die schattenhexe

Mein neues Lieblingsstück

Wie das so ist bei uns Kreativen, hab ich natürlich auch immer ein Lieblingsstück und natürlich wechselt das auch ständig…

Hier das aktuelle:

Byzantiner Crown Regenbogen3

Donnerstag in Nachtschicht hergestellt und ich finds einfach prima!
Sowohl das Muster an sich, als auch die Farbkombi à la Regenbogen standen schon eine Weile auf meiner to-do-Liste und sind somit nun abgehakt.
Grundlage ist ein Byzantiner, die Glasperlen sind gefrostet. Eigentlich gar nicht sooo spektakulär, aber ich freu mich jedes Mal, wenn ichs angucke – das funkelt noch so schön neu!

Und entschuldigt das etwas verblitzdingste Foto – ich verpenns doch immer sowas in der Sonne zu fotografieren…

Grüße
die schattenhexe

Neue Drahtvariationen

Ich bin immer auf der Suche nach neuen Ideen und Variationen für meinen Drahtschmuck und entsprechend lang ist auch die Bücherliste. Nach Ewigkeiten habe ich mir deshalb nun endlich mal wieder ein Buch zum Thema Drahtschmuck geleistet:

Das Buch beschäftigt sich mit der Technik des Chain Maille – dem Teil an Drahtschmuck, der durch Ring-in-Ring-Technik entsteht. Gezeigt werden 3 verschiedene Muster und entsprechende Variationen.
Zur Chain-Maille-Technik zählen auch meine zwei schon einmal gezeigten Armbänder.

Armband nach dem Muster „Inverted Round“

„Shaggy“-Armband mit Rocailles

Das wohl klassischste aller Muster in Chain Maille ist allerdings das Byzantiner – auch Königskette genannt.
Plumlee zeigt in seinem Buch viele Variationen des alten Musters, ein Großteil davon kombiniert Draht und Perlen. So auch die Anleitung zu dem Armband, das ich vor ein paar Tagen gemacht habe.

Byzantiner-Armband in Messing mit Amethyst-Perlen

Die Kombination gefällt mir wirklich gut, denn Perlen und Draht bilden einen schönen Kontrast und wirken dennoch nicht zu wuchtig am Arm.

Ein paar der anderen Ideen werde ich in nächster Zeit noch ausprobieren. Einiges davon eignet sich auch hervorragend als Schlüsselanhänger und von denen kann man bekanntlich nie genug haben…

Grüße
die schattenhexe

Draht statt Sahne

Bevor ihr jetzt denkt, ich würde nur mit Zucker, Sahne, Mehl und Marzipan arbeiten, zeige ich euch heute mal etwas aus meinem Schmuckkästchen.

Vor einiger Zeit habe ich angefangen Drahtschmuck herzustellen, wie genau es dazu kam weiß ich allerdings schon selbst nicht mehr genau. Ich glaube, ich habe mal wieder etwas im Netz entdeckt, was mir einfach wirklich gut gefallen hat, und schon war das das-muss-ich-unbedingt-ausprobieren-Gefühl wieder da…so wirds wohl in etwa gewesen sein – so ists nämlich immer *theatralisch seufzt*
Aber nun gut, wie auch immer sich dieses mittlerweile wohl circa dreihundertachtundfünfzigste – ich hab irgendwann aufgehört zu zählen – neue Hobby eingeschlichen hat, es gefällt mir immer noch. Auch wenn ich bisher noch meilenweit davon entfernt bin die wirklich unendlich vielen Möglichkeiten der Drahtschmuckwelt ausgeschöpft zu haben.

Hergestellt sind alle meine Stücke nur aus Draht, eventuell Perlen und (im Falle der meisten Ohrringe) fertig gekauften Ohrhaken aus Edelstahl bzw. gekauften Federring-Verschlüssen. Letztere sind schlicht nicht selbst herzustellen und die Ohrhaken habe ich anfangs verwendet, weil sie in meinen Augen am besten für Allergiker geeignet waren und ich den Nickelgehalt des Drahts nicht kannte. Mittlerweile weiß ich vom Draht-Hersteller, dass kein Nickel enthalten ist, also wird es in Zukunft auch mehr selbst gebogene Ohrhaken geben.

Ach richtig, Fotos wären nicht schlecht, reden kann frau ja schließlich viel…also Vorhang auf:

Fischgrätwebmuster mit Amethyst

Komplettes Set mit matten Polaris-Perlen

Die Ohrringe auf dem nächsten Bild mag ich besonders gerne. Ich bin in einem kleinen mittlerweile recht umfangreichen DaWanda-Shop darüber gestolpert und musste sie einfach nachbauen. Es hat anfangs eine Weile gedauert, aber hat man den richtigen Schwung erst einmal raus, dann macht es nicht nur unheimlich Spaß, sondern sieht auch noch fantastisch aus.

Spiralen mit Polaris-Perlen,
nach einem Vorbild von arohanui (DaWanda)

Oft werde ich vor allem bei den Armbändern gefragt, wo ich meine Biegeringe dafür kaufe. Die schlichte Antwort: gar nicht. Die stelle ich nämlich aus besagtem Draht auch selbst her. Derzeit sieht man das anhand der Seitenschneiderkanten auch noch sehr gut, aber um eine im Hausgebrauch praktikable Methode für gesägte Ringe in diesen kleinen Durchmessern zu entwickeln (immerhin hat der kleinste verwendete Ring ganze 2,5 mm Innendurchmesser) fehlten mir bisher schlicht die Zeit und die entsprechende Idee. Also ist auch da noch Verbesserungspotential vorhanden.

„Shaggy“-Armband mit Rocailles

Armband nach dem Muster „Inverted Round“

Der folgende Armreif ist eines meiner Lieblingsteile, weil er einerseits schön „luftig“ wirkt und nicht so aufträgt, andererseits aber durch die Perlen Farbe mit schnödem Draht kombiniert. Davon abgesehen ist er komplett selbst gebogen, auch der Verschluss.
Und nein, die Idee dazu stammt nicht von mir (auch wenn ich das großartig fände), sondern aus einem Anleitungsbuch. Fragt mich jetzt aber nicht aus welchem…

Armreif mit Orangencalcit

Grüße
die schattenhexe